Heino-Gerstenberg-Pokal: Erst 0:3, nach 120 Minuten 7:4
09.08.2018

Einen kuriosen Spielverlauf gab es am Mittwochabend im Heino-Gerstenberg-Pokal-Drittrunden-Duell zwischen dem Hamburger SV IV (Kreisliga 6) und dem HSV Barmbek-Uhlenhorst III, der in der Parallelstaffel 5 um Punkte kämpft. Auf der Paul-Hauenschild-Sportanlage in Norderstedt hatten die Barmbeker zunächst klare Vorteile: Durch ein Eigentor von HSV-Akteur Oliver Witzke (13. Minute) sowie einen Doppelpack von Marcus Golembiewski (27., 30.) führten die Gäste zur Pause mit 3:0.

Die „Rothosen“ gaben sich damit aber noch lange nicht geschlagen, sondern kämpften sich in der zweieten Halbzeit in die Partie zurück: Björn Roggow sorgte mit seinem 1:3 (51.) schnell für neue Hoffnung bei der Heim-Elf, die durch Bhouhati Mholoud (66.) und Ricardo Carmo Heuer (76.) tatsächlich zum Ausgleich kam. In der Folge verpassten es beide Mannschaften, die Partie in der regulären Spielzeit zu entscheiden, weshalb es zur Verlängerung kam. In der ersten Hälfte der Extra-Spielzeit legte die Vierte Mannschaft des Hamburger SV dann innerhalb von nur ztehn Minuten gleich drei weitere Tore nach: Erneut Mholoud (96.), Spielertrainer Sebastian Mahnke (103.) und abermals Ricardo Carmo Heuer (105.) waren dabei die Torschützen. Dass Niclas Grüning für die BU-Dritte gleich nach der Pause der Verlängerung zum 6:4 verkürzte (106.), hatte nur noch statistischen Wert. Kurz darauf verwandelte Timo Trefzger, der in seiner Karriere auch schon 53 Regionalliga-Einsätze absolvierte, einen Elfmeter zum 7:4-Endstand (107.).

Damit eleminierten die „Rothosen“ acht Tage, nachdem sie ihr Zweitrunden-Duell bei der klassentieferen Vierten Mannschaft von Barmbek-Uhlenhorst (A-Kreisklasse 8) mit 4:2 gewonnen hatten, das nächste BU-Team. Auf der facebook-Seite der Drittvertretung von Barmbek-Uhlenhorst war anschließend von „einer katastrophalen Leistung“ und einer „völlig verdienten Niederlage“ zu lesen. Die BU-Verantwortlichen präzisierten via facebook: „Uns fehlen nach diesem Spiel leider etwas die Worte, da wir alle total enttäuscht sind! Wir möchten uns nur bei den zahlreichen Zuschauern bedanken, die die weite Anreise nach Norderstedt auf sich genommen haben und uns für diese Leistung entschuldigen!“


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