Kreisliga 8: „Höki“ gewinnt Verfolger-Duell
11.10.2017

Im Verfolger-Duell der Kreisliga 8 behauptete sich der SV Hörnerkirchen am Sonntag mit 2:1 gegen den Heidgrabener SV und zog damit auch nach Punkten mit seinem Gegner gleich. „Über 90 Minuten gesehen haben wir absolut verdient verloren“, gab HSV-Coach Ove Hinrichsen anschließend zu. Dabei kamen die Gäste zunächst gut in die Partie hinein: Philippe Schümann vergab eine aussichtsreiche Chance, zudem hatten die Heidgrabener einige vielversprechende Standardsituationen.

Doch in der 22. Minute gingen die Hausherren in Front: Einen Ball, den die Gäste „eigentlich schon geklärt hatten“, so Hinrichsen, spielten sie völlig ohne Not in die Füße des Hörnerkircheners Jan Ring, der ihn aus 23 Metern exakt in den Winkel jagte. „Danach haben wir geradezu um das zweite Gegentor gebettelt und immer einen gehörigen Sicherheitsabstand zu den Gegenspielern gewahrt“, tadelte Hinrichsen. Mitten in die Drangphase der Heim-Elf hinein erhielten die Heidgrabener einen Freistoß, den Timo Badermann an den Pfosten jagte (31. Minute). Als die Gäste zu weit aufrückten und ihre linke Abwehrseite entblößten, spielte „Höki“ einen Konter stark aus und Sören Marx erzielte das verdiente 2:0 (38.). Doch die Heidgrabener kamen noch vor der Pause in die Partie zurück: Daniel Burmester, der vorher drei Kopfbälle knapp über die Latte gesetzt hatte, nickte einen Eckstoß von Timo Badermann zum 2:1 ein (40.).

Allerdings musste Hinrichsen zugeben: „In der zweiten Halbzeit haben wir es nicht mehr geschafft, uns fußballerisch nach vorne zu kombinieren.“ Während die Hörnerkirchener immer wieder Druck ausübten, aber nicht zielstrebig genug waren, versuchten es die Gäste fast ausnahmslos mit langen Bällen. Für die letzten zehn Minuten beorderte Hinrichsen dann Verteidiger Burmester in die Sturmspitze. „Dadurch hätten wir noch zum Ausgleich kommen können, der aber nicht verdient gewesen wäre“, befand Hinrichsen. Der HSV-Coach kam zu dem Schluss, er könne seinen Spielern „vom Kämpferischen her keinen Vorwurf machen“, doch habe es ihnen „am nötigen Selbstvertrauen gefehlt“.


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