Bezirksliga: So sähe sie mit acht Neulingen aus
22.05.2020

Da geht es in die Bezirksliga: Trainer Benjamin<br>Blume und der TuS Osdorf II schaffen den<br>Aufstieg, weil sie als Spitzenreiter der Kreisliga 2<br>einen Punkt mehr als ihre beiden Verfolger SC<br>Sternschanze III und Niendorfer TSV IV haben.
Da geht es in die Bezirksliga: Trainer Benjamin
Blume und der TuS Osdorf II schaffen den
Aufstieg, weil sie als Spitzenreiter der Kreisliga 2
einen Punkt mehr als ihre beiden Verfolger SC
Sternschanze III und Niendorfer TSV IV haben.
Wie in der Oberliga Hamburg und in den Landesligen, so kämen die Verantwortlichen des Hamburger Fußball-Verbandes auch bei den Bezirksligen für die Saison 2020/2021 nicht um eine Aufstockung umhin. Selbst wenn sie ihren Vorschlag vom 19. Mai, im Zuge eines Saison-Abbruchs ohne Absteiger, der am Montag, 22. Juni bei einem Außerordentlichen Verbandstag von den Vereinsvertretern abgesegnet werden soll, streng umsetzen und nur „Aufsteiger nach Durchführungsbestimmungen“ zulassen, hätte aus jeder der acht Kreisliga-Staffeln der Erstplatzierte ein Aufstiegsrecht.

Da sich der FC Elazig Spor im September 2019 aus der Bezirksliga Ost zurückgezogen hatte (SportNord berichtete), würden sich, wenn im Gegenzug die vier Bezirksliga-Erstplatzierten FC Bingöl 12, Ahrensburger TSV, SC Victoria Hamburg II und Rasensport Uetersen in die Landesliga aufsteigen, in den Bezirksligen drei 17er-Staffeln und eine 16er-Liga ergeben. Sollten die Verantwortlichen des Landesliga-Hammonia-Tabellenletzten Blau-Weiß 96 Schenefeld sich für einen freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga entscheiden, wären es vier 17er-Klassen.

Bleibt im Sinne der sportlichen Fairness und im Bemühen darum, möglichst wenig Teams durch die Corona-Zwangspause zu benachteiligen, zu hoffen, dass die Verbands-Verantwortlichen einen vermehrten Aufstieg dahingehend zulassen, dass es am Ende vier 18er-Staffeln gibt – so, wie es SportNord in Anlehnung an das Modell des Präsidiums des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes, das zwei Aufsteiger pro Liga beschlossen hatte, vorschlug (siehe unten verlinkten Bericht).


Bezirksliga Süd

1. Rot-Weiss Wilhelmsburg
2. FC Teutonia 05 II
3. FC Süderelbe II
4. TSV Neuland
5. SV Wilhelmsburg
6. Harburger SC
7. TuS Finkenwerder
8. HEBC II
9. Altona 93 II
10. SC Vier- und Marschlande II
11. Inter 2000
12. TSV Buchholz 08 II
13. Fatihspor
14. Juventude
15. SV Vorwärts 93 Ost
16. FC Alsterbrüder II (versetzt)
17. Hausbruch-Neugrabener TS (Neuling)


Bezirksliga Ost

1. MSV Hamburg
2. SV Börnsen
3. Barsbütteler SV
4. SC Wentorf
5. TSV Glinde
6. SC Vier- und Marschlande
7. SC Schwarzenbek
8. ASV Bergedorf 85
9. FSV Geesthacht 07
10. SC Eilbek
11. ETSV Hamburg
12. HT 16
13. Farmsener TV
14. TSV Wandsetal
15. USC Paloma II (versetzt)
16. UH-Adler (versetzt)
17. SV Hamwarde (Neuling)


Bezirksliga Nord

1. SC Poppenbüttel
2. FC Alsterbrüder
3. HFC Falke
4. Niendorfer TSV III
5. TSV Sasel II
6. SC Alstertal-Langenhorn
7. TSC Wellingsbüttel
8. Glashütter SV
9. Hoisbütteler SV
10. SC Teutonia 10
11. Duvenstedter SV
12. SC Sperber
13. Grün-Weiß Eimsbüttel
14. SC Sternschanze II (versetzt)
15. HSV Barmbek-Uhlenhorst III (Neuling)
16. VfL 93 Hamburg
17. FC St. Pauli III *

* Anmerkung: Weil der FC St. Pauli IV als Spitzenreiter der Kreisliga 6 den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga schafft, die Drittvertretung des Vereins (Tabellen-Fünfter der Kreisliga 2) diesen jedoch verpasst, wird aus den bisherigen Vierten Herren die neue Dritte Mannschaft.


Bezirksliga West

1. Blau-Weiß 96 Schenefeld (steigt eventuell freiwillig aus der Landesliga ab)
2. Kummerfelder SV
3. SV Lieth
4. Hetlinger MTV
5. SC Egenbüttel
6. TBS Pinneberg
7. 1. FC Quickborn
8. Heidgrabener SV
9. FC Elmshorn
10. SV Lurup
11. SV Hörnerkirchen
12. FC Roland Wedel
13. SC Pinneberg
14. SV Eidelstedt
15. TuS Osdorf II (Neuling)
16. FTSV Komet Blankenese (Neuling)
17. TuS Hasloh (Neuling)



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